Die für Deutschland geltende Insolvenzordnung (InsO) regelt u.a. die Rechte und Pflichten vor und während der insolventen Unternehmensphase. Dabei soll die Reform der Insolvenzordnung, das s.g. Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung notleidender Unternehmen verbessern. Am 01. Juli 2014 trat schließich eine zweite Reform des Gesetzes in Kraft.

Bei den Gründen zur Beantragung der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens unterscheidet das Gesetz im Wesentlichen zwischen

- der Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)
- der drohenden Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) u.
- der Überschuldung (§ 19 InsO)

Während die §§ 17 u. 19 InsO im Regelfall zur Beantragung verpflichten, stellt der § 18 InsO lediglich einen Grund für die Beantragung dar. Die vollständige Insolvenzordnung des Bundesministrium für Justiz und Verbraucherschutz finden Sie hier.

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