Häufig ist die Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen im Krisenstadium mit notwendigen Finanzierungsmaßnahmen verbunden. Dabei gehen die jeweiligen Kapitalgeber ein deutlich erhöhtes Risiko ein, indem sie weitere Liquidität bereit stellen oder durch Stillhaltevereinbarungen einen zeitweisen Verzicht auf die Rückführung bestehender Verbindlichkeiten erklären.

In der Regel wird hierdurch das Erfordernis einer Fortführungsprognose ausgelöst, wodurch die entsprechende Bank oder Sparkasse einen Ausblick in die wirtschaftliche Zukunft eines Unternehmens erlangt. Auf den gewonnenen Erkenntnissen entscheidet der Finanzierungspartner sodann über die weitere Form der Begleitung des Engagements.

Nachdem der Gesetzgeber im Jahr 2014 u.a. die Regelungen des § 19 InsO neu gefasst hat und die überwiegend wahrscheinliche Fortführung des Unternehmens als zulässigen Grund dafür benennt, für ein nach der Maßgabe der Insolvenzordnung überschuldetes Unternehmen dennoch nicht zwingend Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen zu müssen, erlangt das Instrument der Fortführungsprognose für die betroffene Geschäftsführung eines Krisenunternehmens besondere Stellung.

Unsere unabhängigen Sanierungsexperten sind mit den Besonderheiten solcher Fortführungsprognosen vertraut und stehen für weitere Auskünfte gerne zu Ihrer Verfügung. Die Kontaktdaten für Ihre unverbindliche Anfrage finden Sie hier.